Inszenierungen

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3-5 Jahre

  • nach der Bildergeschichte von Fred Rodrian und Werner Klemke für Menschen ab 3.

    Ein Wolkenschaf fällt vom Himmel und steht ganz traurig auf einer Wiese. Christine, ein phantasiebegabtes, kreatives Mädchen findet es und versucht ihm zu helfen. Doch wie bekommt man ein Wolkenschaf wieder zu den anderen Schäfchenwolken? Wer kann da behilflich sein: die Feuerwehr, der Polizist, der Meteorologe, Artisten im Zirkus…? Mit nostalgischen Objekten, liebevoll detailreicher Ausstattung entsteht auf dem Fensterbrett einer Schriftstellerin eine Geschichte für die jüngsten Theaterzuschauer.


    REGIE/AUSSTATTUNG Frank A. Engel SPIEL Margit Hallmann
    PREMIERE 14. November 2010
  • Weihnachtsinszenierung 2010 nach dem Märchen der Brüder Grimm für Menschen ab 4.

    Jedes Kind kennt dieses Märchen der zwei ungleichen Schwestern: die eine hilfsbreit und bescheiden, die andere faul und hochnäsig. Und gleichzeitig ist es die Geschichte von zwei ungleichen Erwachsenen: Der ungerechten Stiefmutter und dem Sagenwesen Frau Holle. In unserer diesjährigen Weihnachtsinszenierung begleiten wir die zwei Reisenden durch den Brunnen in eine detailreiche Illusionswelt auf einem Weg, in dem es sowohl komische als auch tragische Momente geben wird. Ein märchenhaftes Erlebnis für die ganze Familie.


    REGIE/TEXT Pierre Schäfer PUPPEN Frank A. Engel BÜHNE Josef Schmidt SPIEL Gabriele Grauer, Gerhild Reinhold, Susanne Søgaard, Pascal Martinoli
    PREMIERE 27. November 2010
  • nach der Bildergeschichte von Barbo Lindgren-Enskog für Menschen ab 4.

    In der immer gleich bleibenden, anonymen Welt will der kleine Onkel nicht mehr mitmachen und beschließt, einen Freund zu suchen. Und das Warten lohnt sich, denn eines Tages wird er von einer feuchten Zunge geweckt. Eine behutsame Geschichte ohne Wörter, eine Inszenierung, die ganz auf die Kraft der Puppenanimation vertraut und so eine ganz eigene Figurenwelt erschafft. Für junge Theaterzuschauer, die sich auch trauen wollen, anders aber dafür individueller zu leben.


    REGIE Nis Søgaard PUPPEN Barbara Weinhold BÜHNE Sven Nahrstedt SPIEL Gerhild Reinhold, Susanne Søgaard, N.N.
    PREMIERE 22. Mai 2011
  • nach dem Kinderbuch von Hannes Hüttner für Menschen ab 3.

    “Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt” ist nicht nur der verzweifelte Ausruf der Protagonisten, sondern vor allem ein Kinderbuchklassiker. Ungezählt die Wünsche der Kinder, nach Lektüre des Buches eben diesen Beruf ergreifen zu wollen. Löschmeister Wasserhose und Wachtmeister Meier ist das bereits gelungen.

    Gemeinsam mit ihren Kollegen haben sie schon Wasser aus dem Keller gepumpt, Feuer im Kuhstall gelöscht und einem Pferd auf die Beine geholfen. Endlich ist Kaffeepause angesagt; doch wieder wird der Kaffee kalt: Oma Eierschecke ist in Not. Emil Zahnlücke geht Baden. Die Elefanten im Zoo revoltieren, weil sich gerade heute eine morsche Linde entschlossen hat, umzufallen und sich vor das Futterhaus zu legen.


    Regie: Pierre Schäfer Ausstattung: Ingo Mewes Spiel: Inga Schmidt, Nis Søgaard, Ulli Voland
  • von Regina Wagner nach Elizabeth Shaw für Menschen ab 3.

    Das Leben könnte so schön sein, wenn da nicht die ständige Angst vor Unbekanntem wäre. Unser kleiner Angsthase lebt bei seiner Großmutter, die selbst eine übervorsichtige Natur ist. So fürchtet er sich vor dem Hund, der Dunkelheit, dem Wasser, den großen Jungs. Doch ganz unerwartet geschieht etwas, das ihm keine Zeit zum Fürchten lässt. Es muss gehandelt werden und siehe da, der kleine Angsthase ist kein Angsthase mehr!


    Regie: Regina und Daniel Wagner Bühne: Matthias Hänsel Puppen: Mechtild Nienaber Musik: Daniel Wagner Spiel: Gabriele Grauer
  • von Pierre Schäfer nach Elizabeth Shaw für Menschen ab 3.

    Der Geburtstag ist immer ein besonderer Tag! So auch für Hermine. Obwohl sie bereits ihren 86sten feiert, freut sie sich noch immer wie ein Kind auf Gäste, Geschenke und gute Laune.Und da erinnert sie sich an ihre alte Schildkröte Agathe und deren Geschichten aus Afrika! Denn auch für Agathe waren Geburtstage immer ganz besondere Momente in ihrem langen Leben.

    Schildkröte Agathe hat also Geburtstag und hofft darauf, dass ihre Geburtstagsgäste ihren größten Herzenswunsch erfüllen: Einen großen Kopf frischen Salat. Doch niemand ihrer Gäste denkt über eigene Bedürfnisse und Glücksmomente hinaus und so bekommt Schildkröte Geschenke, mit denen sie nichts anfangen kann. Ein Sandstiebebad vom Nashorn, Fleisch vom Löwen, einen Eimer Wasser vom Elefanten.

    Schildkröte wird immer trauriger, denn niemand erfüllt ihren Herzenswunsch! Doch dann erscheint das Mäuschen! Und was hat es wohl als Geschenk mitgebracht? Der Tag geht zur Neige und Schildkröte ist glücklich, doch für Hermine geht der Spaß jetzt erst richtig los!


    Buch und Regie: Pierre Schäfer Ausstattung: Lutz Großmann Spiel: Susanne Søgaard
  • Puppentheater Dessau für menschen ab 4.

    Malvine ist ein Landei – keine Frage. Sooft sie in die Stadt fährt, um ihre Enkel zu besuchen, bringt sie ihnen neben den feld- und stallfrischen Produkten ihres Zuhauses auch Geschichten vom Wachsen und Werden mit. Heut aber hat sie den Bus verpasst und so erzählt sie den mitwartenden Zuschauern an der Haltestelle ihre Geschichten vom Großwerden: „Das Küken und das Entchen“, „Das Rübchen“, „Es klopft bei Wanja in der Nacht“.


    Puppentheater Dessau REGIE Helmut Parthier AUSSTATTUNG Helmut Parthier/Uta Krieg SPIEL Uta Krieg
    MAGDEBURG PREMIERE 19. April 2011
  • von Eva Kaufmann nach Hans Fallada für Menschen ab 5.

    Wie selbstverständlich legen die Hühner in unserer Geschichte silberne und goldene Eier. Nur eines, das Unglückshuhn, legt gar keine. Doch als die Prinzessin des Reiches sterbenskrank wird, zögert das vermeintliche Unglückshuhn keinen Moment und rettet sie unter Einsatz seines Lebens vor dem sicheren Tod. In einem clownesken Spiel zweier Möchtegernzauberer mit König, Prinzessin, vielen Hühnern, dem Hahn und viel Zauberei geht es um die Erkenntnis, auf individuelle Begabungen zu vertrauen. Auch wenn sie Zeit brauchen, um zur Entfaltung zu gelangen!


    REGIE Eva Kaufmann PUPPEN, BÜHNE, KOSTÜME Matthias Hänsel SPIEL Uta Krieg, Helmut Parthier
    MAGDEBURG PREMIERE 23. Februar 2011

6-8 Jahre

  • nach der Bildergeschichte von Wolf Erlbruch für Menschen ab 6.

    Fünf Tiere, die sich aus der Gesellschaft unter eine Brücke zurückgezogen haben: Egal ob Kröte oder Ratte, Spinne oder Feldermaus – Schönheitswettbewerbe werden sie alle nicht gewinnen. Nur Hyäne meint, dass das kein Grund ist, den Kopf hängen zu lassen, und holt die verborgenen Talente des Quintetts zum Vorschein. „Mach was“ heißt die Devise. Und plötzlich fühlen sich die Fünf gar nicht mehr fürchterlich.


    REGIE/TEXT Stephanie Rinke PUPPEN Barbara Weinhold BÜHNE Sven Nahrstedt SPIEL Gabriele Grauer, Gerhild Reinhold, Patrick Jech, Pascal Martinoli, Nis Søgaard
    PREMIERE 10. Oktober 2010

  • Mal ehrlich: Sie haben doch auch Fragen, die sie bisher nicht beantwortet bekommen haben. Na also, wir ja auch! Was ist das eigentlich: Puppentheater? Warum glaube ich eigentlich, dass eine Puppe lebendig wird? Wie entsteht ein Stück? Und wer hat’s erfunden? Puppenspielerin Susanne Søgaard und Theaterwissenschaftler Tim Sandweg nähern sich aus ihren zwei Blickrichtungen dem Phänomen Puppentheater. Heraus kommt eine Erklärshow als rasante Mischung aus Vortrag und szenischem Spiel über alles, was Figurentheater ausmacht, und für alle, die immer schon wissen wollten, wie Theater funktioniert. Oder kurz gesagt: Ein Theaterstück über Theater. In der Version für Menschen ab 6 stehen Fragen im Vordergrund, die sich mit den Grundbegriffen Theater, Animation und Wahrnehmung sowie mit den Bestandteilen einer Aufführung beschäftigen.
    Früher war mehr Puppe. Eine Erklärshow für das Figurentheater. Version ab 6


    STÜCKENTWICKLUNG/EINRICHTUNG/SPIEL Susanne Søgaard, Tim Sandweg PREMIERE 18. März 2011
  • [Galerie nicht gefunden]nach Erich Kästner für Menschen ab 6.

    Ein ganz großer Klassiker der Kinderliteratur ist und bleibt Erich Kästner. Erstmals wird es die Adaption eines seiner Werke auf der Bühne des Magdeburger Puppentheaters geben. Luise, Pünktchen genannt, lebt mit Eltern und Angestellten sowie ihrem geliebten Dackel Piefke in wohlhabenden Verhältnissen. Dennoch freundet sie sich mit Anton an. Dieser lebt mit seiner Mutter in einer ganz anderen sozialen Realität. Er muss neben der Schule Geld verdienen und seiner kranken Mutter bei der Hausarbeit helfen. Trotz oder wegen ihrer unterschiedlichen Lebensverhältnisse werden die beiden dicke Freunde. Und: Pünktchen und Anton bestehen zusammen ein echtes Abenteuer!


    Regie: Lars Frank Textfassung: Ronald Mernitz Puppen: Barbara Weinhold Bühne: Sven Nahrstedt Spiel: Margit Hallmann, Gerhild Reinhold, Frank A. Engel, Nis Søgaard
  • Weihnachtsinszenierung von Thomas Birkmeir nach Johanna Spyri für Menschen ab 6.

    Heidi – das ist viel mehr als die heile Bergwelt, reine Natur und kindliche Unbekümmertheit. Heidi – das ist die Geschichte eines kleinen Mädchens, das eines Tages einfach auf die Alm zu einem fremden Mann verfrachtet wird, doch schnell freundet sich Heidi mit ihrer neuen Umgebung an. Alles könnte so idyllisch sein – wenn sie nicht plötzlich in Frankfurt gelandet wäre: Heimweh und Unverständnis erschweren ihr Dasein …


    Regie
    : Frank A. Engel  Puppen: Peter Lutz  Kostüme und Masken: Kerstin Schmidt  Spiel: Gabriele Grauer, Margit Hallmann, Inga Schmidt, Susanne Søgaard, Frank A. Engel
  • von Marco Dott frei nach Alexej Tolstoi für Menschen ab 6.

    Burattino, der aus einem Holzscheit Geborene hat seinen eigenen Kopf! Die Holzpuppe läuft hinaus in die Welt, die sie nicht kennt. Findet in Malwina und Pierrot Freunde, im Schaubudenbesitzer Barabas und seinen Handlangern erbitterte Feinde. Burattino muss fliehen, sich gegen Erziehungsversuche wehren, sich verstecken; er wird betrogen, an einem Baum aufgehängt, verurteilt und in einen Teich geworfen. Dort bekommt er von der Schildkröte Tortilla ein goldenes Schlüsselchen … doch in welches Schloss passt es und was verbirgt sich dahinter!Eine Wandertruppe spielt diese rasante Geschichte in ihrem fahrenden Theater mit den unterschiedlichsten Mitteln und findet so ganz nebenbei selbst den Schlüssel zum Glück.


    Regie: Marco Dott Bühne: Kerstin Schmidt Puppen: Barbara Weinhold Spiel: Gabriele Grauer, Gerhild Reinhold, Margit Hallmann, Inga Schmidt, Susanne Søgaard
  • von Jutta Schubert nach Gerdt von Bassewitz für Menschen ab 6.

    Maikäfer Sumsemann hofft als letzter seiner Familie, das verloren gegangene sechste Bein vom Mond zurück zu holen. Dabei wird ihm von Peter und Anneliese geholfen, die mit seiner Hilfe ein fantastisches Abenteuer erleben. Blitzhexe und Donnerlöwe, Schneeprinzessin, der Mann im Mond und der Sturmriese sind großzügige Helfer oder unerwartete Gegner auf dieser Reise.

    Doch mit Mut und Glück meistern die drei selbst ausweglose Situationen.

    Den Rahmen dieser spannenden Inszenierung bildet die Geschichte um die Mondfee, die auf dem Weg ins Land des Vergessens ist, weil sich niemand mehr an sie erinnert. Indem der Sandmann sie zum „Bahnhof Nirgendwo“ begleitet, entspinnt sich die Geschichte um den Maikäfer Sumsemann neu.


    Regie: Martin Bachmann Ausstattung: Sylvia Wanke Spiel: Margit Hallmann, Nis Søgaard, Gabriele Grauer, Susanne Søgaard, Gerhild Reinhold

9-11 Jahre

  • von Kim Nørrevig nach Homer für Menschen ab 9.

    Odysseus kann nicht tot sein. Er kommt nur nicht zurück, weil er Abenteuer durchleben muss. Das denkt zumindest Telemachos, der sich wünscht, dass sein Vater als Held zurückkehrt, und meint, seine Mutter vor neuen Freiern beschützen zu müssen. Die Odyssee, die ereignisreichste Irrfahrt der Weltliteratur, als Wunschtraum eines Jungen: Spannend, temporeich und voller abendländischer Kultur, mit Schauspiel, Puppen und Objekten.


    REGIE Alexej Leliavski PUPPEN/BÜHNE Sascha Vakhramejev SPIEL Benno Lehmann, Pascal Martinoli
    PREMIERE 9. April 2011
  • Mal ehrlich: Sie haben doch auch Fragen, die sie bisher nicht beantwortet bekommen haben. Na also, wir ja auch! Was ist das eigentlich: Puppentheater? Warum glaube ich eigentlich, dass eine Puppe lebendig wird? Wie entsteht ein Stück? Und wer hat’s erfunden? Puppenspielerin Susanne Søgaard und Theaterwissenschaftler Tim Sandweg nähern sich aus ihren zwei Blickrichtungen dem Phänomen Puppentheater. Heraus kommt eine Erklärshow als rasante Mischung aus Vortrag und szenischem Spiel über alles, was Figurentheater ausmacht, und für alle, die immer schon wissen wollten, wie Theater funktioniert. Oder kurz gesagt: Ein Theaterstück über Theater. In der Version für Menschen ab 6 stehen Fragen im Vordergrund, die sich mit den Grundbegriffen Theater, Animation und Wahrnehmung sowie mit den Bestandteilen einer Aufführung beschäftigen.

    Früher war mehr Puppe. Eine Erklärshow für das Figurentheater. In der Version ab 9 wird es um die Ursprünge des Puppenspiels, um die Frage, woraus eine Aufführung besteht, sowie Grundbegriffe des Figurentheaters gehen.


    STÜCKENTWICKLUNG/EINRICHTUNG/SPIEL Susanne Søgaard, Tim Sandweg PREMIERE 18. März 2011
  • von Pierre Schäfer nach Charles Dickens für Menschen ab 9.

    Es ist die wohlbekannte Geschichte von der wundersamen Wandlung des hartherzigen Menschenfeindes Ebenezer Scrooge in der Heiligen Nacht. Der grantige Geizhals wird von drei Geistern heimgesucht, die ihm schließlich dazu verhelfen, sein Leben zu verändern. Scrooge wird in dieser einen Nacht auf eine Reise mitgenommen, die er sich nicht hätte träumen lassen. Er begegnet dem Geist der vergangenen Weihnacht, erlebt noch einmal die wenigen schönen Stunden seiner Kindheit und Jugend, sieht mit dem zweiten Geist Szenen der gegenwärtigen Weihnacht und wird von dem dritten der Geister wortlos gezwungen, das zukünftige Weihnachten zu sehen. Er muss feststellen, dass er selbst in keiner Szene der nächsten Weihnacht mehr vorkommt …Charles Dickens hat mit der Figur des Mr. Scrooge und den ihn heimsuchenden Geistern eine Personage geschaffen, die zeitlos und unterhaltend uns an den wahren Wert menschlicher Tugend gemahnt. Zwei Männer entführen uns ins England des 19. Jahrhunderts.  Ein “Weihnachtsgrusel” für die ganze Familie.



    Regie: Pierre Schäfer Bühne: Josef Schmidt Puppen: Peter Lutz Spiel: Frank A. Engel, Nis Søgaard
  • nach dem Buch von Eric Emmanuel Schmitt für Menschen ab 9.

    Oskar ist 10 Jahre alt und Oskar hat Krebs. Er lebt in einem tollen Krankenhaus voller Freunde und Spielsachen. Es könnte schön sein, wenn Oskar zu den Patienten gehören würde, die wieder gesund werden. Aber Oskar wird nicht wieder gesund.Rosa ist bereits “über dem Verfallsdatum” und Rosa war Catcherin. Sie hilft jetzt in Oskars  Krankenhaus aus und betreut die kleinen Patienten. Oskar und Rosa werden Freunde, weil Rosa die Einzige ist, die den Mut hat, Oskar die Wahrheit über seine Krankheit zu sagen. Gemeinsam denken sie über das Leben nach, über Erwartungen und Enttäuschungen und vor allem darüber, dass Schicksal nicht lenkbar, aber gestaltbar ist.



    Regie: Frauke Jacobi Puppen: Frauke Jacobi Bühne: Frida Leon Beraud Musik: Tobias Rank Spiel: Margit Hallmann

ab 10 Jahren

  • von Alexej Leliavski nach Herman Melville für Menschen ab 10.

    Mit Melvilles berühmter Geschichte um den Schiffsjungen Ishmael und seine Abenteuer auf dem Walfangschiff Piquot setzen wir unsere Reihe “Abenteuerliteratur auf der Puppentheaterbühne” fort. Bildgewaltig und intensiv entfaltet sich das Drama um Kapitän Ahab und seine besessene Jagd auf den weißen Wal “Moby Dick”.

    Der Kampf Mensch gegen Kreatur bestimmt den Alltag auf dem Walfangschiff und fordert so manches Opfer, das kaum beweint in den Fluten vergeht, bis es zum gewaltigen Showdown kommt. Nur einer überlebt, um davon zu berichten.



    Buch und Regie: Alexej Leliavski Ausstattung: Tatsiana Nersisian Musik: Jegor Zabelow Spiel: Frank A. Engel, Michael Hatzius, Nis Søgaard, Ulli Voland

ab 12 Jahren

  • nach Johann Wolfgang von Goethe für Menschen ab 12.

    Allzu menschliche, scheinbar zeitlose Charaktereigenschaften haben die Tierwesen dieses wahrhaft schauerlichen Panoptikums: In Goethes großem Versepos handeln sie einerseits ihrer tierischen Natur gemäß, – andererseits unterwerfen sie sich Regeln menschlichen Zusammenlebens. Blicken wir in den Spiegel? Da begegnen uns Eitelkeit, Dummheit, List und Gier. Sie steigern sich zu tragischen Dimensionen im Spiel um Macht, Gewalt und Tod. Bleibt es letztlich – oder Gott sei Dank – “nur” bei einer saftig-tierischen Komödie aus vergangener Zeit?



    Regie: Nis Søgaard Ausstattung: Barbara Weinhold, Nis Søgaard Spiel: Susanne Søgaard, Michael Hatzius

ab 16 Jahren

  • von William Shakespeare, Deutsch von Frank Günther für Menschen ab 16

    Der Überbösewicht des Shaekspearschen Oeuvres: Ein Joker, der Machtspiele für sich zu entscheiden weiß und die Treppe zum Königsthron mit Leichen pflastert. Virtuos, ausgegrenzt und zynisch – bis er auf der letzten Stufe nur noch sich selbst zum Vernichten weiß. Die kolossalen Mechanismen der weltlichen Herrschaft als groteskes Clownsspiel mit 18 Puppen auf dem schmalen Grad zwischen Manege und Konferenzzimmer.


    REGIE Moritz Sostmann PUPPEN Atif Hussein BÜHNE Christian Beck SPIEL Franziska Dittrich, Margit Hallmann, Gerhild Reinhold, Frank A. Engel, Michael Hatzius, Pascal Martinoli, Nis Søgaard, Jonathan Strotbeck
    PREMIERE 26. Februar 2011
  • Roman(t)ische Nächte: Ottos Welt oder Wie man Kaiser wird > Hofspektakel 2011 von Kay Wuschek für Menschen ab 16.

    Drei Figurenspieler, zehn Puppen und ein mittelalterlicher Budenwagen. Bereits 2001 begab sich das Puppentheater auf die Spuren Otto des Großen – und jetzt erneut zum Hofspektakel, passend zum neuen Slogan der Landeshauptstadt. Bänkelgesang, Moritaten und Marionettenspiel rund um das Leben des großen Herrschers. Und so laden wir Sie zum Mittelalterschmaus und Fogelvrei-Musik an lange Tafeln im Burghof, um echte roman(t)ische Nächte zu erleben.


    REGIE N.N. BÜHNE/PUPPEN Olaf Randel SPIEL Gabriele Grauer, Annika Petzold, Pascal Martinoli
    PREMIERE 9. Juli 2011
  • [Galerie nicht gefunden]von Thea Dorn für Menschen ab 16

    Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, die Protagonistinnen dieser Inszenierung: Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl. Die eine, der antifaschistische Engel; die andere, die braune Hexe. Die eine, “Amihure”, der die Nachkriegsdeutschen „Go home!“ entgegenbrüllten, und die andere die “Nazinutte”, die seit 1945 systematisch boykottiert wurde.Was geschieht, wenn Leni nächtens über den Balkon in Marlenes Pariser Wohnung einsteigt, um sie zu einem letzten und nun gemeinsamen Film zu überreden? Ein gnadenloser Dialog über Schuld und Unschuld, über das Altern, die Unsterblichkeit und die Männer entbrennt, bis das vergangene Jahrhundert in dieser Abrechnung wieder gegenwärtig wird.


    Regie/Bühne: Frank A Engel Puppen: Kattrin Michel Bühne/Puppen/Kostüme: Kerstin Schmidt Percussion und Geräusche: Daniel Szwillus Ton: Nis Søgaard Spiel: Margit Hallmann, Susanne Søgaard Premiere am 17. September 2010

  • Mal ehrlich: Sie haben doch auch Fragen, die sie bisher nicht beantwortet bekommen haben. Na also, wir ja auch! Was ist das eigentlich: Puppentheater? Warum glaube ich eigentlich, dass eine Puppe lebendig wird? Wie entsteht ein Stück? Und wer hat’s erfunden? Puppenspielerin Susanne Søgaard und Theaterwissenschaftler Tim Sandweg nähern sich aus ihren zwei Blickrichtungen dem Phänomen Puppentheater. Heraus kommt eine Erklärshow als rasante Mischung aus Vortrag und szenischem Spiel über alles, was Figurentheater ausmacht, und für alle, die immer schon wissen wollten, wie Theater funktioniert. Oder kurz gesagt: Ein Theaterstück über Theater. In der Version für Menschen ab 16 begeben wir uns auf eine Reise zurück zu den Ursprüngen des Puppenspiels, verbildlichen theoretische Texte und durchlaufen die Palette an theatralen Zeichen.


    STÜCKENTWICKLUNG/EINRICHTUNG/SPIEL Susanne Søgaard, Tim Sandweg
    PREMIERE 18. März 2011
  • in Zusammenarbeit mit dem Theater Magdeburg nach Michael Kumpfmüller

    „Manchmal muss man fort. Eines Morgens wacht man auf und weiß, man muss fort, selbst wenn es nur um die Ecke ist.“ – Also packt die junge Frau ihren Rucksack, schließt die Wohnungstür hinter sich und macht sich auf den Weg. Aber in der Wohnung bleiben zwei kleine Jungs zurück, eingesperrt im Kinderzimmer. Jenseits von Anklage und Entschuldigung wird in Michael Kumpfmüllers Roman nachvollziehbar, warum die junge Frau handelt, wie sie handelt.


    REGIE Jan Jochymski TEXTFASSUNG Jan Jochymski, Dag Kemser BÜHNE Jan Freese KOSTÜME Christiane Hercher
    PREMIERE 20. Mai 2011, Schauspielhaus Magdeburg
  • von Juli Zeh für Menschen ab 16.

    Deutschland 2057 – Kaffee- und Rauchverbot, Sportpflicht und Toilettensensoren zur Urinüberwachung. Der Staat hat die METHODE entwickelt, mit der das schlimmste Übel der Menschheit überwunden wurde: die Krankheit.

    Es herrscht eine Gesundheitsdiktatur, deren oberstes Ziel die körperliche Gesundheit ihrer Mitglieder ist. Mia Holl gerät ins Visier der Gerichtsbehörden. Ihre Schlaf- und Ernährungsberichte liegen nicht vor, ihr elektronischer Steckbrief verzeichnet einen Einbruch im sportlichen Profil. Doch Mia hat einen Grund: ihr Bruder Moritz wurde der Vergewaltigung und des Mordes angeklagt. Er wurde zum Einfrieren auf unbestimmte Zeit verurteilt. Doch Moritz entzieht sich dem Vollzug, bei Beteuerung seiner Unschuld, durch Selbstmord.

    Wie kann das sein in einem perfekten System, für das DNA-Analysen die unhinterfragbare Grundlage jeder Rechtssprechung bilden? Eine moderne Hexenjagd beginnt, die uns in ein allzu nahes Science-Fiction-Szenario führt. System versus Individuum – nur einer kann gewinnen.



    Regie: Moritz Sostmann Bühne: Klemens Kühn Puppen: Barbara Weinhold, Atif Hussein Spiel: Margit Hallmann, Martha Rudolf, Inga Schmidt, Frank A. Engel, Leo Schubert, Nis Søgaard
  • von Hans-Jochen Menzel für Menschen ab16.

    Es geht ums Erben! In einer verfallenen Villa treffen fremde Menschen aufeinander, in der Erwartung eines unverhofften Geldsegens. Während man noch darüber rätselt, ob und wie man miteinander verwandt sein könnte, geschieht das Unerwartete! Eine Leiche fällt aus der Wand und beginnt von der Tragödie ihres Ablebens zu berichten. Plötzlich weicht die Realität des Augenblicks der Erinnerung einer blutigen Vergangenheit. Doch nicht nur diese ergreift von den ahnungslos Versammelten Besitz, sondern auch die ruhelosen Geister, die Mitspieler des grausigen Geschehens waren.

    So entspinnt sich eine aberwitzige Geschichte, in der erst ganz zum Schluss und überraschend klar wird, wer die Fäden in der Hand hält und alle anderen auf dem Gewissen. Tiefschwarzer Humor garantiert beste Unterhaltung, das temporeiche und aktionsgeladene Spiel der Darsteller hält die Spannung bis zum bitteren Ende.


    Regie: Prof. Hans-Jochen Menzel Puppen: Suse Wächter, Barbara Weinhold Bühne: Ingo Mewes Musik: Phillip Plessmann Spiel: Margit Hallmann, Ulli Voland, Anna Menzel, Martha Rudolph, Sebastian Fortak
  • von Alessandro Baricco für Menschen ab 16.

    Erzählen wir die Geschichte von Danny Boodmann T. D. Lemon Novecento – dem Ozeanpianisten. Gefunden in einer Obstkiste auf dem Klavier der 1. Klasse. 27 Jahre fuhr er als Pianist zwischen Europa und Amerika. Hat nie das Schiff verlassen und die Welt mit eigenen Augen gesehen. Aber die Welt kam auf sein Schiff und er beobachtete diese Welt, saugte sie auf. Darin war er ein Genie. Er konnte zuhören, er konnte lesen, nicht in den Büchern … er las in den Menschen. Und er konnte Klavier spielen. Auf den schwarz-weißen Tasten malte er die Welt und ließ die Unendlichkeit tanzen bis er eines Tages beschloss, das Schiff zu verlassen, um sich das Meer anzusehen. Die Geschichte einer Freundschaft – auf engem Raum und riesengroß – eine fantastische Reise mit einem gewaltigen Knall. Für Erwachsene.


    Regie: Markus Joss Ausstattung und Spiel: Florian Feisel
  • von Christian G. Fuchs nach Wilhelmine von Hillern für Menschen ab 16.

    Geierwally ist eine Geschichte über Freiheit und Enge, sie erzählt vom Hochgebirge und vom tiefen Tal, von einer stolzen Tochter und ihrer verbotenen Liebe. Schwere Schneegewitter und leichte Alpengeister gruppieren sich hier in einem, nicht immer ganz ernst zu nehmenden, bunten Bilderreigen.


    Regie: Christian Fuchs Bühne/Kostüme: Gisa Kuhn Puppen: Peter Lutz Musiker: Andreas Steinke Spiel: Margit Hallmann, Gerhild Reinhold, Frank A. Engel, Nis Søgaard

reihen:weise

  • Sie lieben die Vielfalt? Fürchten selbst Lachfalten nicht und wünschen aktive oder, ganz verwegen, interaktive Unterhaltung. Dann lassen Sie sich überraschen! Ausgehen von den klassischen Formen des Puppen- und Objekttheaters bitten wir spannende Gäste aus den Schwesterkünsten auf unsere Bühne: “Maskentheater”, “Comedy mit Puppe” und vieles mehr erwartet Sie!

    Die Termine in der Spielzeit anders:leben 2010/2011:

    • 06.11.2010 Rattenscharfe Weihnacht Figurentheater C. Fritzsche, Dresden
    • 22.01.2011 Der Bär auf dem Försterball Theater 1, Bad Münstereifel
    • 19.03.2011 Cocktails Figurentheater Raphael Mürle, Pforzheim
    • 14.05.2011 Das tapfere Schneiderlein Theater auf der Zitadelle & Theater Dawa, Berlin

    Informationen zu den Gastspielen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Spielplan oder unserem Journal!
  • eine theater-soap

    MTV kann einpacken: Ab November geht die WILLE-KÄNINA-SHOW regelmäßig auf Sendung. Und die ist mit LIVE-Bild und -Ton. Und in Farbe. Und im Gegensatz zum TV-Einheitsschrott ist hier jede Show anders. Denn jeder Abend hat ein eigenes Motto. Zusammen mit ihrem Gast widmen sich Renate Propan und Gunnar Mattson im November MAUERN IM SCHATTEN – denn wer hat schon einmal an all die unpopulären Exemplare gedacht, die durch die historische Trennlinie Berlins in den Hintergrund gedrängt wurden?Mit absurden Spielen, neuen Songs, Diavortrag und natürlich Puppen werfen sich die beiden Hasen ins wilde Leben. Vor und nach der Show legt im Foyer des Theaters unser DJ auf und die Barmixer des Hauses servieren Hasen-Cocktails. Also: Wer jetzt noch vorm Fernseher liegen bleibt, ist selber schuld.


    Spiel: Nis Søgaard, Susanne Søgaard und Überraschungsgäste
  • Was macht eigentlich der Puppenspiel-Nachwuchs? Regelmäßig lädt das Puppentheater Magdeburg Figurentheaterstudenten von den Hochschulen in Berlin und Stuttgart ein: Spannende Diplom-Inszenierungen, ungewöhnliche Materialexperimente und feine Arbeiten junger Künstler, die ihre ersten eigenen Schritte in und außerhalb der Hochschulen gehen. Aber wir blicken auch weiter über den Tellerrand: Künstler außerhalb der Puppenspielszene lassen sich immer wieder von unseren Formen, der Animation unbelebten Materials, inspirieren und flechten sie in ihre Theaterstücken ein. Es erwarten Sie spannende, unerwartete Abende mit Figuren- und Objekttheater.

    Die Termine in der Spielzeit anders:leben 2010/2011:

    • 04.12.2010 20:00 DOPPELABEND Trial & Error / Gradualistische Annäherung an eine Ehe Puppenspielkompanie Handmaids, Berlin
    • 05.03.2011 20:00 Von Amtswegen oder 5 Tage hat die Woche Theater Urknall, Berlin
    • 17.04.2011 15:00 Ein Dosenmärchen Figurentheater Töpperwien, Stuttgart

    Informationen zu den Gastspielen Entnehmen Sie bitte dem aktuellen Spielplan oder unserem Journal!
  • “Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf.” Oscar Wilde

    Wir entführen Sie in fremde Genüsse: Nehmen Sie an unserer 14,50m langen Festtafel im Foyer des Puppentheaters Platz, um bei einem exklusiven Drei-Gänge-Menü von erstklassiger Qualität jeweils eine Metropole der Welt kulinarisch und literarisch kennen zu lernen. Tauchen Sie ein in vertraute und fremde Genüsse.


    Die Termine in der Spielzeit anders:leben 2010/2011:
    27./28.10.
    8./9.12.
    26./27.1.
    23./24.3.
    11./12.5.


    Zur Kulinarischen Reise sind die Karten ausschließlich im Vorverkauf bis zum Freitag vor der Veranstaltung zu erwerben.
  • für die ganze Familie

    Immer am letzten Sonntag im Monat findet Ihre ganze Familie Platz in unserem Foyer, in dem ein reichhaltiges Frühstücksbuffet zum Schlemmen einlädt. Darüber hinaus präsentieren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Puppentheaters Lieblingsgeschichten an ganz unterschiedlichen Orten unseres Hauses. Kurz: Ein Schmaus für alle Sinne..


    Die Geschichten richten sich an Kinder ab 4 Jahren, Eltern und Großeltern. Kleinere Kinder werden während des Programms liebevoll betreut. Guten Appetit.


    Die Termine in der Spielzeit anders:leben 2010/2011:
    26.09
    31.10.
    28.11.
    30.01.
    27.2.
    27.3.
    29.5.
    13.6.
    Informationen zu den Gastspielen Entnehmen Sie bitte dem aktuellen Spielplan oder unserem Journal!