Abgelegt unter: Probentagebuch
Der Begriff Probentagebuch beinhaltet das Wort: Tagebuch – also zeitnahe Einträge. Ansonsten könnte es ja auch Wochenbuch heißen oder so. Auf jeden Fall bin ich zu spät, entschuldigend sei angeführt, dass ich auch für die Premiere “Der zerbrochne Krug” am Puppentheater Dessau mitverantwortlich war, die am 24.10. erfolgreich über die Bühne ging. Also: Das Pendeln zwischen zwei Orten stand mir im Wege, um diesmal zeitnah sein zu können. Dennoch möchte ich nicht versäumen, vom ersten Probentag zu berichten, obwohl dieser schon vor fünf Tagen war.
Ja, der berüchtigte erste Probentag! Obwohl die Mehrzahl der Spieler bereits zwei Vormittagsvorstellungen “Burattino” in Hirn und Knochen hatte, machten alle einen frischen Eindruck. Ja, manchmal ist der Beruf des Puppenspielers kein einfacher. Dennoch siegt immer wieder die Neugier auf eine neue Arbeit! Zu erstenmal kommen all jene Dinge auf den Prüfstand, die sich Regisseur, Bühnenbildner, Puppenbauer und Dramaturg im stillen Kämmerlein ausgedacht haben. Wie wird auf die Regiekonzeption reagiert, wie auf die Textfassung und die Mittel? Bei gemeinhin bekannten Stoffen trägt auch so mancher Spieler ein Klischee mit sich oder eine Erwartungshaltung.
Doch Bühnenidee und Puppen überzeugten. Der bearbeitete Theatertext von Thomas Birkmeir nach Johanna Spyris Original lag gut auf der Zunge, nach dem die Rollen an die Spieler verteilt waren. Eine gute und aufgeschlossene Manschaft hat sich da gefunden, die während der noch verbleibenden 4 Wochen eine gute Zeit miteinander haben wird. Denn schließlich spürt auch der Zuschauer in der Vorstellung, wie viel Leidenschaft und Sympathie die Spieler für einander und die Inszenierung an sich haben. Doch noch gehört viel Phantasie dazu, sich vorstellen zu können, wie sich alles ineinander fügen wird. Denn noch wird auf der Kleinen Bühne geprobt und bühnenbildnerische Raffinessen und Raumwirkung lassen sich im Moment nur amModell erahnen.
Der mulitfunktionale Tisch und der überdimensionierte Stuhl allerdings sind bereits vorhanden. Schließlich sind das Elemente, die dringend für die Erfindungen des Spiels durch Regie und Spieler erforderlich sind. Dank an die Werkstätten! (fb)
Abgelegt unter: Nashville
Ueberall ist Haloween. Es geht auf den 31. Oktober zu und die Dekoration wird mehr und mehr. Selbst im Zoo, im Museum und im Bus finden sich Spinnweben und bateriebetriebene Fledermaeuse. Da kommen auch wir nicht dran vorbei… Kuerbissuppe war lecker.
Die Immobilienkrise zeichnet die Vorgaerten. Dutzende Haueser stehen, von Spinnweben ueberzogen, leer. Die letzten Vorraete mussten zurueck gelassen werden.
Nein, es ist nicht das Bettlaken der Gastgeber!
Heute gab es eine Art “save” Trick or Treat Veranstaltung auf einem Parkplatz. Das nachbarschaftliche Trick or Treat wird hier nicht so sehr praktiziert , auch wegen fehlender Gehwege. Es gibt eine Initiative “we need sidewalks”! Also, ohne klingeln beim Nachbarn dafuer mit dekorierten Autos, Kofferraeumen, Kinderwagen und Kleinstkindern.
Abgelegt unter: Nashville
…eine neue Runde.
Wo haben wir dies gekauft: a) Supermarkt oder b) Galerie ?
Wer Lust hat zum mitraetseln und auf einen Kaffee-Becher, ein Plektrum, nen Regenschirm oder eine Ansichtskarte from “music city” der mailt mit Wunsch, Loesungsvorschlag und Adresse an nashville2009@gmx.de . Viel Spass!
Abgelegt unter: Nashville
Tatsaechlich, october 24th: Ende der Ausstellung in Nashville
Eine kleine Finissage , Gespraeche mit begeisterten Kindern und Grosseltern. Ab Montag koennen wir mit dem Abbau beginnen, fuer die Puppen wirds auch langsam wieder Zeit…
Abgelegt unter: Nashville
zuerst: die Jahresbilanz der Post verbessert, dann : country music hall of fame – yes we did it!
Am Tag danach war dann Zeit fuer einen Ausflug vor die Tore der Stadt: “Opry Mills”
Die “Grand Ole Opry” ist die langlebigste Radioshow der US- Rundfunkgeschichte. Die seit 1925 woechentlich aus Nashville uebertraegenen Country-Musik-Konzerte haben seit Jahrzehnten Kultstatus. In den Anfangsjahren wurde aus einem Studio gesendet. 1943 fand man eine neue Heimstaette im 3000 Sitzplaetze umfassenden “Ryman Auditorium”, (www.ryman.com) einer ehemaligen Kirche. Die “Opry” festigte ihren Ruf und Erfolg endgueltig. Die Konzerte waren staendig ausverkauft und die Quote gut. 1974 zog die Radio-Show aus der Innenstadt in den etwas ausserhalb am Cumberland River gelegenen Entertainment –Komplex “Opryland”, dessen Konzerthalle 4400 Plaetze hat. Der zum Opryland gehoerende Vergnuegungspark wurde1997 geschlossen und in die Shoppingmall “Opry Mills” umgebaut.
Nun erlebt man hier neben all dem shopping-wahnsinn, ein Dinner “im” Aquarium (Ja, es gibt Fisch auch auf der Speisekarte. Nein, eine Angel haben wir nicht gesichtet…) . Und wer will kann auch im Dunkeln Mini Golf spielen – Kinder wollen das.
Abgelegt unter: Nashville
Herzlichen Glueckwunsch!!!
Zum Einen: die Frucht ist eine so genannte “faked orange” sie sieht, wenn man die Farbe aendert, ein wenig aus wie eine Orange, nur (natuerlich) groesser. Man kann sie leider nicht essen, riecht auch nicht besonders – macht aber Eindruck, vor allem wenn sie im Vorruebergehen vom Baum faellt!
Zum Zweiten: der Hund - er ist aus Wachsstift – Enden hergestellt.
Der gelbe Hund ist im FRIST hier in Nashville zu sehen. Herb Williams ( www.herbwilliamsart.com )arbeitet unter anderem mit den Spitzen, den Enden und auch mit dem gesamten Stift und stellt daraus Plastiken her. Auf einem Weg rund um die Library haben wir dann sein Atelier entdeckt. Laut eigener Aussage ist er der einzige Mensch mit einem Exklusiv -Vertrag bei Crayola – er bekommt die einzelnen Farben im 3000er Karton geliefert.
Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt!
Abgelegt unter: Probentagebuch
Manchmal ist Theater wie eine Odyssee –
Aber beginnen wir von vorne. Schon vor den Sommerferien haben wir über unser Geschichtenfrühstück Setzei gesprochen und ich habe ein Konzept geschrieben. Darin tauchten bereits Anglerhocker auf, also die Dinger, auf denen (im Klischee) grün-bemäntelte Männer sitzen mit Angel vor der Brust, den Blick aufs Wasser gerichtet. Warum Anglerhocker? Die passen auch in die kleinsten Räume – und beim Frühstück wollen wir Sie hinter die Kulissen einladen.
Anglerhocker waren also geplant. Ich hatte sogar schon einmal im Internet nach der günstigsten Variante geschaut. Der Sommer kam, die Sommerpause mit ihm. Nachdem wir wieder anfingen das Theater zu bespielen, fiel uns Mitte September auf, dass die Anglerhocker noch nicht bestellt waren. Nunja, sollte ja kein Problem sein, waren ja im Internetshop verfügbar. Doch da unsere Verwaltungsstrukturen wie ja wahrscheinlich in jeder städtischen Einrichtung nicht ganz ohne sind, konnten die Anglerhocker auch nicht ohne Probleme bestellt werden. Nachdem es mich eine Woche und Anrufe bei Magdeburger Fischereigeschäften, die aber keine da hatten, solange der neue Katalog nicht vorlag, gekostet hatte, fanden wir doch einen Weg, die Hocker uns senden zu lassen.
Das war in der ersten Oktoberwoche. Nachdem sie nach zwei Wochen immer noch nicht hier angekommen waren, stellten wir fest, dass wegen einer Umlagerung unser Auftrag vergessen worden war. Letzte Woche Freitag sollte per Eilsendung das Paket rauskommen. Die Eilsendung war dann so eilig, dass sie Mittwoch endlich bei uns eintraf.
Sie dürfen sich also am Sonntag freuen: Ab 11 Uhr begrüßen wir Sie im Foyer zum ausgewogenen Frühstücksbuffet für die ganze Familie und zu Geschichten an ungewöhnlichen Orten im Haus. Zum Auftakt liest unser Intendant Michael Kempchen. (ts)
Abgelegt unter: Nashville
zum thema kurios: Merle Haggard / Merle Amalia Fechner
Wir dachten ja eine eindeutige Wahl getroffen zu haben: “Merle (weiblich) ist abgeleitet von Muriel und bedeutet “helles/strahlendes Meer”, auch althochdeutsch – ein Mensch, der gerne pfeifft und singt, frz. Merle –die Amsel. ABER! Im englisch – sprachigen Raum auch ein männlicher Name. So ist also die / bzw. DER in der “hall of fame” gepriesene Merle Haggard jener der 1957 bei enem Einbruch erwischt wurde und die folgenden drei Jahre im Gefaengnis San Quentin verbrachte. Dort sah er im Januar 1958 Johnny Cash bei einem Konzert fuer die Insassen live auf der Buehne. Zitat: “ Zutiefst beeindruckt von seiner Musik startete ich im Anschluss an meine Haftstrafe meine Musikkarriere.” Der Journalist Walter Fuchs: “Merle Haggard ist genau der Typ, den man eigentlich hinter Johnny Cash vermuten wuerde. Doch waehrend der so hart und brutal wirkende Cash nur eine einzige Nacht in einem Gefaengnis zugebracht hat, sass der fast zart und sensible wirkende Haggard insgesamt sieben Jahre hinter Gittern.”



























